Das Team

Wir möchten für Kinder und Jugendliche die Möglichkeiten schaffen, sich frei zu entfalten und ihren individuellen Entwicklungswegen zu folgen. Unsere Schule soll ein Ort sein, an dem die natürliche Freude und Begeisterung zu lernen, die alle Kinder mitbringen, erhalten bleibt! Selbstbestimmung ist hierbei ein zentrales Thema. Selbstbestimmt und gleichzeitig verantwortungsvoll zu handeln sind wichtige Fähigkeiten, die nur erlernt werden können, wenn Kindern die Möglichkeit zur Partizipation gegeben wird. Eine Demokratische Schule eröffnet Kindern genau diesen Raum.


Matthias Albrecht

Matthias Albrecht, Jahrgang 74, Lernbegleiter, verheiratet, 2 Kinder

Ausbildung: Magister Politische Wissenschaft, Soziologie, Europäische Ethnologie

Nach dem Verlassen der Universität ergab sich für mich die glückliche Gelegenheit, meine Kenntnisse aus dem Studium der Politischen Wissenschaft, Soziologie sowie der Volkskunde mit meinen Fähigkeiten im pädagogischen und künstlerischen Bereich verbindend einzusetzen. Durch den lebendigen Alltag an der Freien Schule Leben und Lernen in Preetz (früher Selent) sowie durch den Kontakt von leidenschaftlichen demokratischen Pädagogen habe ich sehr viel in diesem Bereich nachhaltig lernen können. Neben meinem Studium habe ich durch meine Musikertätigkeit seit mehr als 15 Jahren diverse Workshops für Jugendliche konzipiert und durchgeführt. An der INFINITA haben wir nun das Projekt „Zeitmachine“ ins Leben gerufen und arbeiten an Songs mit Themen, die die Kids interessieren. Es macht einfach unheimlich Spaß und Freude diese Leidenschaft mit den Kids zu teilen, mit ihnen den lebendigen Alltag zu bestreiten, mit ihnen im Gespräch zu sein, Konflikte zu begleiten, Regeln hin- und herzudiskutieren und in einem tollen Team mitarbeiten zu können!

 


Sebastian Deichmann

»Freiheit bedeutet Verantwortung. 
Wenn man möchte, dass Menschen in der Lage sind, Verantwortung zu übernehmen, muss man ihnen die Freiheit geben, sich darin zu üben.«

 

Sebastian absolvierte das erste Staatsexamen als Gesamtschullehrer für die Fächer Englisch und Politik im Jahr 2008.Seitdem arbeitete er an der Gründung der INFINITA, besuchte zahlreiche Demokratische Schulen im In- und Ausland und betätigte sich aktiv an der Verbreitung der Idee von Demokratischer Bildung. Parallel arbeitete er drei Jahre an einem pädagogischen Mittagstisch für Grundschüler und war zwei Jahre an der HAW-Hamburg als Englischlehrer tätig.

Er hat sein Referendariat an der Max-Brauer-Gesamtschule in Hamburg-Altona absolviert und zwei Jahre als Lernbegleiter an der Freien Schule Leben und Lernen Selent gearbeitet. Seit der Gründung arbeitet Sebastian nun an der INFINITA.


Martin Fähser-Harlan

»Leben, so intensiv wie möglich zu leben, liegt nicht darin letztlich das Ziel all unserer Anstrengungen? Und die Fähigkeit zum Leben so gut wie es irgend geht zu entwickeln, sollte das nicht die wesentliche Aufgabe der Schule sein?« 

Célestine Freinet

 

Martin studierte zunächst Architektur und machte sein Diplom. Er arbeitete in verschiedenen Jobs, bevor er 2007 an der Freien Schule am Mauerpark in Berlin als Lernbegleiter anfing. Dort hatte er neben dem Anfangslernen Schwerpunkte in Mathe, Englisch, Bauen mit Papier und in der Schuldruckerei. Seit Schuleröffnung ist er Lernbegleiter an der Infinita und unterstützt die Kinder bei allen Projekten, Forschungen, Spielen, Experimenten, Plänen … Er baut gerne mit seinen eigenen Kindern Murmelbahnen und spielt Bass in einer Band.


Nikolai Hofmann

  •  Forstwirt
  • Sozialpädagogischer Assistent
  • In Ausbildung zum Mediator auf Basis der gewaltfreien Kommunikation nach M.B. Rosenberg
  • Musiker

»Wenn es etwas gibt, was wir an unseren Kindern ändern wollen, sollten wir es zuerst untersuchen und herausfinden, ob es nicht etwas ist, was wir besser in uns selbst ändern sollten.«

C. G. Jung

 

Wenn ich sehe, wie Kinder sich in einer Freiheit entwickeln, in der sie selbst entscheiden, wann sie sich mit welchen Dingen beschäftigen und dabei begleitet werden, glaube ich an eine bessere Welt. Ich habe den Unterschied zwischen Selbst- und Fremdbestimmung kennengelernt und habe dabei erfahren, wie schnell und nachhaltig ich wachse und lerne, wenn ich mich mit Dingen beschäftige, die mich faszinieren und ich entscheiden kann, wann, in welchem Tempo und auf welche Weise ich das tue.

Das sehe ich auch bei Kindern. Und damit ihnen ihre Begeisterung nicht verloren geht, sollten wir ihnen meiner Ansicht nach so oft es geht die Möglichkeit geben, diese Begeisterung zu leben und sie nicht zwingen, sich mit Inhalten zu beschäftigen, die sie in diesem Moment nicht interessieren. Wir sollten sie liebevoll und wertschätzend bei ihren Vorhaben begleiten und unterstützen, sie ermutigen und ihnen unsere Begeisterung vorleben und sie nicht miteinander vergleichen oder bewerten, wenn wir wollen, dass sie in ihrem Tun Selbstbewusstsein, Selbstständigkeit und Sicherheit entwickeln.

Wenn wir wollen, dass unsere Kinder glückliche Erwachsene werden, so denke ich, müssen wir ihnen vorleben, wie wir glücklich sind und ihnen zeigen und erzählen, was uns glücklich macht. Ich denke auch, dass wir stets ehrlich zu Kindern sein sollten, wenn wir uns wünschen, dass sie ehrlich zu uns sind und wir wenn wir wollen, dass Kinder uns mit Respekt begegnen, so müssen wir ihnen mit Respekt begegnen.

Auch sollten wir den Kindern meiner Ansicht nach einen Umgang unter Erwachsenen vorleben, den wir uns von ihnen wünschen, denn Kinder eignen sich vor allem das Verhalten an, das sie bei ihren Mitmenschen beobachten können.

Im Umgang mit Menschen, egal welchen Alters, gelten für mich vor allem die Grundannahmen Marschall Rosenbergs und der von ihm entwickelten Verbindenden Kommunikation (Gewaltfreie Kommunikation).


Ulrike Hulin

»Der Geist ist keine Scheune, die man füllt, sondern eine Flamme, die man nährt.«

Freinet

 

Ulrike ist Erziehungs- und Bildungswissenschaftlerin. Sie hat zudem Germanistik und Soziologie studiert, begleitete Jugendfreizeitgruppen nach Schweden, arbeitete über mehrere Jahre in einem Jugendzentrum. Sie hat sich zur Naturkostfachberaterin fortgebildet und nimmt an Seminaren zu der Konfliktlösungsmethode "Gewaltfreie Kommunikation" teil.


Tina Ihde

Als leidenschaftliche Leseratte habe ich als Erstes eine Ausbildung zur Buchhändlerin gemacht, um immer ausreichend Lesestoff zu besitzen. Während meines Studiums (Magister Germanistik, Publizistik und Kommunikationswissenschaften, Allgemeine und Indogermanische Sprachwissenschaften) jobbte ich weiter als Buchhändlerin. Und auch nach Abschluss der Uni konnte ich beruflich viel lesen: während meines Volontariats zur Schlussredakteurin, wobei man Artikel redigiert, korrigiert und auch im Bereich Foto und Layout alle Fehler ausmerzt. 

Als Schlussredakteurin war ich die letzten 15 Jahre beim Heinrich Bauer Verlag fest angestellt, betreute dort verschiedene Magazine. Zusätzlich lektorierte ich selbstständig Texte für Agenturen, Bücher oder Zeitschriften. Neben meiner Familie und meiner Arbeit spielt Sport für mich eine wichtige Rolle: Laufen, Yoga und Kampfsport sind mein Ausgleich. Da ich das Konzept der freien Schulen schon seit Jahren sehr spannend finde, habe ich die Chance genutzt und mich als Bürokoordinatorin beworben. Nun freue ich mich, in Zukunft meinen Teil dazu beizutragen, dass Kinder selbstbestimmt lernen können.


Lena Kling

 


Florentine Liepe

Florentine studierte Lehramt in Potsdam, bekam während des Studiums ihre drei Kinder und absolvierte schließlich 2013 das 1. Staatsexamen für die Grund- und Mittelstufe mit den Fächern Deutsch, Mathematik und Sachunterricht. Nachdem ihre älteste Tochter 2012 an der Freien Schule am Mauerpark eingeschult wurde, arbeitete sie dort häufiger als vertretende Lernbegleiterin. Im Herbst 2014 begann sie eine Fortbildung zum Montessori-Diplom und hat diese nun abgeschlossen. In ihrer Freizeit singt sie schon seit ihrer Grundschulzeit gern im Chor.


Friederike Preuschen

Friederike studierte Grafik Design und danach die Fächer Kunst und Englisch für das Lehramt an Gymnasien. Seit über 10 Jahren ist sie als Erlebnispädagogin und Bildungsreferentin mit verschiedenen Zielgruppen aller Altersstufen tätig. Einige Jahre leitete sie eine Einrichtung und bildete dort Erlebnispädagog_innen aus. Demokratische Lernprozesse, Eigenständigkeit im Denken und Handeln, und ein wertschätzender Umgang mit anderen und der Natur sind ihr in der Bildungsarbeit sehr wichtig, insbesondere in Hinblick auf eine sozial und ökologisch gerechtere Gesellschaft. Mit der Frage wie eine solche Gesellschaft gelingen kann und wie Lernen darin aussieht, beschäftigt sie sich seit einigen Jahren in Seminaren, Workshops und ehrenamtlichen Tätigkeiten.

 


Julie Robbins


Jan Rocktäschel

»Ein Kind fragt: Was ist das Gras? und pflückt mir Hände voll; was könnte ich dem Kind erwiedern? Ich weiß es selber nicht besser als das Kind.«

Walt Whitman

 

 

Jan kam im August 2018 zur Infinita. Nach seiner eigenen Schullaufbahn lebte er zunächst mehrere Jahre in Hannover und widmete seine Zeit der Mathematik. Nach dem Bachelorabschluss an der Leibniz Universität folgten Reisen in ferne Länder.

Im Anschluss ging er nach Süddeutschland und absolvierte in Freiburg eine Ausbildung zum Zimmermann.

Schließlich zog es ihn wieder in den Norden wo ihn der Wunsch mit Kindern zu arbeiten an die Infinita führte.

Hier unterstützt er gerne die Kinder in der Holzwerkstatt. Eine Herzensangelegenheit sind für ihn vor allem die regelmäßigen Ausflüge in den Wald. In einer Weiterbildung zum Wildnispädagogen lernte Jan Methoden zur Naturverbindung.


Miriam Schiffers

»Die Aufgabe der Umgebung ist es nicht, das Kind zu formen, sondern ihm zu erlauben, sich zu offenbaren.«

Maria Montessori

 

Miri arbeitete nach ihrer eigenen turbulenten Schulzeit zunächst als Friseurin, machte 2010 ihren Meister und studierte danach Sonderpädagogik mit den Schwerpunkten Lernen und emotionale,- soziale Entwicklung auf Lehramt, mit den Fächern Deutsch und Sozialwissenschaften.

Im Zuge des Studiums wurde ihr die Notwendigkeit eines gesellschaftlichen Umdenkens im Bezug auf Schule, Bildung und der Interaktion mit Kindern bewusst. Im Sommer 2016 zog sie mit ihrer Familie von NRW nach Schleswig-Holstein um an der Infinita zu arbeiten und in wenigen Jahren auch ihrem eigenen Kind die Möglichkeit geben zu können , an einem so großartigen Ort wachsen, lernen und leben zu dürfen.

 


Frederike Schmidt

»Man darf nicht verlernen, die Welt aus den Augen eines Kindes zu sehen.«

 

Freddie hatte nach 7 Jahren Schuldienst an einer Hamburger Stadtteilschule mit den Fächern Musik, Sport und Deutsch genug vom „normalen Schulsystem“. Sie rettete sich selbst vor dem Burnout und ging in ihrem Sabbatjahr auf Weltreise, um sich wieder zu finden. In der Zeit lernte sie vieles über sich selbst und ihr eigenes inneres Kind. Diese Erkenntnisse helfen ihr heute, auf Augenhöhe mit Kindern zu sein. Sie spielt, singt, tanzt, turnt, lacht, lernt und lebt gerne mit ihnen gemeinsam. Ihr Herzenswunsch ist es, den Kindern unter anderem mit Hilfe von Yoga, Meditation und Achtsamkeit Werte wie Frieden, Dankbarkeit, Liebe und Vertrauen mit auf den Weg zu geben.


Christiane Stange


Immo Zoch

Neugierig lernender Diplom Umweltwissenschaftler, begeisterter Gärtner und Handwerker, Vater und Freund, Segler und Kletterer, musikliebhabender Reisender und Abenteurer, naturverbundender Tierfreund, Zuhörer, Vorleser und voll Freude spielender Mensch.